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Geschichte des Klosters Marienrode von 1125 – 1806
Johannes Köhler
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Chronik des Klosters Marienrode
Heinrich von Bernten, Abt von Marienrode
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Die Restaurierung der Konventsgebäude, der Klosterkirche St. Michael und der Nebengebäude
Wolfgang Lorke
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Baugeschichte

der heutige Altarraum der Klosterkirche

Da ihre alte, von den Augustinern übernommene Kirche sehr baufällig geworden war, begannen die Zisterzienser im Jahre 1412 mit einem Neubau außerhalb der Apsis. Da aber der Bau insgesamt zu aufwändig angelegt war, wurden bereits im ersten Jahr die Arbeiten wieder eingestellt, und blieben 17 Jahre lang liegen.
Erst 1429 konnte der Bau wieder aufgenommen werden. Dabei behielt man die schon erstellten Baupläne bei, vereinfachte aber die dekorative Ausgestaltung.

Trotz weiterer Unterbrechungen konnten Chorraum und Querschiff bis 1440 fertig gestellt werden, und am 5. Juni 1440 wurde die Kirche „auf den Titel und zu Ehren der Gottesmutter Maria, der Patronin des ganzen Ordens, und des heiligen Erzengels Michael“ geweiht.
1449 wurden die Fundamente für das Langhaus gelegt, und 1462 wurde mit dem Westwerk und dem Giebelabschluss der Kirchbau vollendet.

Kircheninnenraum vor der 1985 durchgeführten UmgestaltungKircheninnenraum vor der 1985 durchgeführten Umgestaltung Im 18. Jahrhundert wurde der Innenraum der Kirche umgestaltet. Mittelschiff und Querschiff erhielten eine nachträgliche Gewölbedecke und wurden mit einer schlichten Bemalung versehen.
Die Kirche erhielt zwei Rokoko-Seitenaltäre, eine geschnitzte Kommunionbank, eine Orgel mit barockem Prospekt, eine Kanzel und einen barocken Hochaltar.

1985 machte die geplante Wiederbesiedlung des Klosters eine erneute Umgestaltung notwendig, um den Benediktinerinnen Raum für die liturgischen Vollzüge zu schaffen.
Der barocke Hochaltar und die Kanzel wurden abgebaut und magaziniert, die beiden Seitenaltäre wurden an die Ostwände des Querschiffes versetzt.
Nachdem die Fenster des Chorschlusses wieder auf die ursprüngliche Brüstungshöhe zurückgeführt worden waren, wurde der neue Altarraum durch den Künstler Heinrich Gerhard Bücker aus Vellern gestaltet.

Rundgang durch die Klosterkirche