Weitere Impulse


Gedanken über Gottesdienste in Corona-Zeiten

Seit Mitte Mai ist es wieder in vielen Kirchen - so auch in St Michael/ Marienrode- möglich, an der Eucharistiefeier teilzunehmen, wenn auch mit vorheriger Anmeldung, die sicherstellen soll, dass die Zahl der Gottesdienstbesucher insofern begrenzt sein sollte, als es die notwendigen Abstandsregeln in Zeiten von Corona erfordern........

Weiter lesen


Christus ist wahrhaft auferstanden!

ER überwindet alle Mauern und Schranken. ER dringt ein in unsere Verschlossenheit, um uns in die Freiheit und in ein neues Leben zu führen. ER geht uns voraus nach Galiläa. Halleluja!
Wo immer Sie gerade sind: Wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Osterfest!

Weiter lesen


Fürwahr - er trug unsere Krankheit

Gott ist hinabgestiegen in unsere Krise. Er scheut sich nicht vor der Ansteckung des Bösen. Und er trägt es nicht weiter, sondern durchleidet es bis auf den Grund. Von dort her wird er uns neues Leben erstehen lassen.

Weiter lesen


Alle Beiträge

Wahrhaft auferstanden!

Und dennoch zuversichtlich und voll Hoffnung fügen sie freudig hinzu: All das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. (Benediktsregel 7,39)

... doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht (Shalom Ben Chorin)Blühender Apfelbaum im Klostergarten

Manchmal stehen wir auf
Stehen wir zur Auferstehung auf
Mitten am Tage
Mit unserem lebendigen Haar
Mit unserer atmenden Haut.

Nur das Gewohnte ist um uns (...)
Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken
Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.

Und dennoch leicht
Und dennoch unverwundbar
Geordnet in geheimnisvolle Ordnung
Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.

(Marie Luise Kaschnitz)

Wir erhalten keine Einladung in eine Traumwelt, in der sich alles Schwierige auflöst in Idylle, wir werden auch den mühsamen Gegebenheiten unseres Alltags nicht entrückt in eine zeitlose Harmonie. Unsere Zeit geht weiter, und wir bleiben wir selbst. Und dennoch!
Alles wird an Ostern in ein ganz neues Licht gerückt.
Es ist ein Zustand, der uns widerfährt und doch entzogen bleibt, nicht greifbar.
Alles ist leicht und stimmig - wir sind offen für ein Ganzes und erfassen, wie ein jegliches sich an seinem Platz zum andern fügt und dazugehört. Es ist eine Vorwegnahme eines endgültigen Ankommens, eines Zu-Hause-Seins, einer Realität des Lichts.
Der Weg dorthin bleibt unser Alltag. Er wird nicht aufgehoben, aber er wird durchsichtig - transparent - und klar.
Und all das geschieht durch den, der uns liebt und uns vorausgegangen ist.


« zurück