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Gott liebt sich selbst in mir!

Predigt von P. Michael Schneider SJ bei der Ostlitugie am 3. Oktober zum Nachhören

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Geh aus mein Herz und suche Freud

Wer in der Sommerzeit von der Klosterkirche aus einen Blick in den Innenhof wirft, sieht ein kleines Paradies.

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Gebet für Europa

Herzliche Einladung, sich der Gebetsgemeinschaft anzuschließen.....

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Wahrhaft auferstanden!

Und dennoch zuversichtlich und voll Hoffnung fügen sie freudig hinzu: All das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. (Benediktsregel 7,39)

... doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht (Shalom Ben Chorin)Blühender Apfelbaum im Klostergarten

Manchmal stehen wir auf
Stehen wir zur Auferstehung auf
Mitten am Tage
Mit unserem lebendigen Haar
Mit unserer atmenden Haut.

Nur das Gewohnte ist um uns (...)
Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken
Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.

Und dennoch leicht
Und dennoch unverwundbar
Geordnet in geheimnisvolle Ordnung
Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.

(Marie Luise Kaschnitz)

Wir erhalten keine Einladung in eine Traumwelt, in der sich alles Schwierige auflöst in Idylle, wir werden auch den mühsamen Gegebenheiten unseres Alltags nicht entrückt in eine zeitlose Harmonie. Unsere Zeit geht weiter, und wir bleiben wir selbst. Und dennoch!
Alles wird an Ostern in ein ganz neues Licht gerückt.
Es ist ein Zustand, der uns widerfährt und doch entzogen bleibt, nicht greifbar.
Alles ist leicht und stimmig - wir sind offen für ein Ganzes und erfassen, wie ein jegliches sich an seinem Platz zum andern fügt und dazugehört. Es ist eine Vorwegnahme eines endgültigen Ankommens, eines Zu-Hause-Seins, einer Realität des Lichts.
Der Weg dorthin bleibt unser Alltag. Er wird nicht aufgehoben, aber er wird durchsichtig - transparent - und klar.
Und all das geschieht durch den, der uns liebt und uns vorausgegangen ist.


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