Weitere Impulse


Christus ist wahrhaft auferstanden!

ER überwindet alle Mauern und Schranken. ER dringt ein in unsere Verschlossenheit, um uns in die Freiheit und in ein neues Leben zu führen. ER geht uns voraus nach Galiläa. Halleluja!
Wo immer Sie gerade sind: Wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Osterfest!

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Fürwahr - er trug unsere Krankheit

Gott ist hinabgestiegen in unsere Krise. Er scheut sich nicht vor der Ansteckung des Bösen. Und er trägt es nicht weiter, sondern durchleidet es bis auf den Grund. Von dort her wird er uns neues Leben erstehen lassen.

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Gott liebt sich selbst in mir!

Predigt von P. Michael Schneider SJ bei der Ostlitugie am 3. Oktober zum Nachhören

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Gedanken über Gottesdienste in Corona-Zeiten

Die Feier des Gottesdienstes in Zeiten von Corona

Seit Mitte Mai ist es wieder in vielen Kirchen - so auch in St Michael/ Marienrode- möglich, an der Eucharistiefeier teilzunehmen, wenn auch mit vorheriger Anmeldung, die sicherstellen soll, dass die Zahl der Gottesdienstbesucher insofern begrenzt sein sollte, als es die notwendigen Abstandsregeln in Zeiten von Corona erfordern.

Segenswunsch am markierten Platz

Auch wenn die Sehnsucht nach einem Gemeinschaftserleben im Gottesdienst sicher bei vielen groß ist, zeigt eigentlich schon die Platzmarkierung - in St. Michael begrüßt ein auf die Kirchenbank liebevoll aufgeklebter Segen den Besucher - dass es in Zeiten von Corona
um den Ruf an jeden Einzelnen zur inneren Einkehr geht.
Gott ruft den Einzelnen, ja ER hat ihm sogar einen Platz zugewiesen, und der Mensch so direkt angesprochen kann von dort aus in der Begegnung mit Gott seine Antwort hingeben.

Es ist dies vielleicht eine Zeit, in der der Einzelne mehr als sonst auf sich zurückgeworfen ist und so mehr als sonst sein Bewusstsein schärfen kann, eine Haltung Gott gegenüber neu einzuüben, um dann neu Gemeinschaft leben zu können. Auf geforderte Distanz zu gehen zum Nächsten kann auf diese Weise auch bedeuten, sich noch einmal bewusster die eigenen Wurzeln im Glauben anzuschauen und diese vielleicht tiefer einzugraben, seinen Standort fester zu machen, vielleicht die Erde umzugraben oder neu aufzuschütten.

geschmückte Kirchenbänke

Sicher jedenfalls ist, dass wir alle einen Platz im Haus des Herrn haben, von dem aus wir uns umschauen dürfen, und auch wenn das Händeschütteln beim Friedensgruß zur Zeit ausbleiben muss, kann die räumliche Distanz zum Nächsten auch innerhalb der Kirche auf
wunderbare Weise einhergehen mit einer Zunahme an Respekt, wenn ich mich vor dem Nächsten mit gefalteten Händen verneige, und so das Göttliche in ihm grüße. Wir alle sind gerufen, der Sehnsucht Gottes nach uns nachzuspüren und Antwort zu geben:
Homo desiderium Dei est so sagte es Augustinus und die liebevoll gesteckten Blumen an den Seiten der Kirchenbänke in St. Michael/ Marienrode laden dazu ein.
Dies ist die große Chance in Zeiten der Krise. -

(Beate Friedrichs-Leuckel)


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