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Feierliche Profess und monastische Weihe

Am Fest des heiligen Nikolaus
am Donnerstag, den 6. Dezember,
hat Sr. Nicola Maria Timpe OSB
ihre feieriche Profess ablegt
und die monastische Weihe empfangen.

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Gib uns heute, was wir zum Leben brauchen!

Am 25. September 2018 war der Einkehrtag im Kloster Marienrode mit Sr. Christiane und 16 Teilnehmern zum Thema: „Gib uns heute, was wir zum Leben brauchen“.

Das Brot ist das Symbol des Lebens und das wichtigste Nahrungsmittel für Leib und Seele.
Das Wort „Brot“ erscheint in der Bibel 372 mal. Das ist ein Zeichen, wie lebensnotwendig das Brot in vielerlei Gestalt ist.
Die Brotbitte im Vater Unser: „Unser tägliches Brot gib uns heute“ ist uns Christen sehr vertraut. Das Brot hält uns Menschen am Leben; das wurde uns vielfältig verdeutlicht.
Gott weiß, was wir brauchen: das Atmen – die Stille – den Bäcker.
Brot ist Güte von anderen, Zeichen des Segens, Erfahren des Tröstens, Brot als Wort Gottes, Brot ist heilig. Gott sagt uns in der Hl. Schrift: „Ich bin das Brot des Lebens“, „Ich gebe Speise, die nicht verdirbt“ und „Ich gebe Worte ewigen Lebens“.
Nach einem inhaltsreichen Impuls am Vormittag versammelten wir uns mit den Klosterschwestern im Altarraum der Kirche St. Michael zum Mittagsgebet. Daran schlossen sich das Mittagessen, eine Freizeit sowie die Kaffeepause an. Dann führte uns Sr. Christiane mit viel Feinfühligkeit und Kompetenz durch einen Bibliolog, eine neue Form der Bibelarbeit, zu „Die wunderbare Brotvermehrung“ nach Mk 6, 30 – 44. Das war eine sehr lebendige Geschichte. Unglaubliches haben wir nachvollzogen. Mit 5 Broten und 2 Fischen hat Jesus unzählige Menschen gesättigt. Wir durften u.a. in die Rolle der Jünger schlüpfen und aus ihrer Sicht zum Geschehen sprechen. Wir haben damit Speise auch für unsere Seele bekommen. Danach kehrten wir aus der Hl. Schrift in unsere Lebenswelt zurück und teilten unsere Erfahrungen untereinander.
Dann gingen wir in die Kirche und Sr. Christiane hat uns das eucharistische Brot mit ihrem Orgelspiel geschenkt, z. B. mit den Kompositionen „Beim letzten Abendmahle“ von J. Pachelbel und „Ave verum“ von W. A. Mozart.
Zum Abschluss gab es noch einen gemeinsamen Rückblick des Tages. Zuletzt teilten wir uns die vielen kleinen Dinkelbrote, die den ganzen Tag in einem großen Korb in der Mitte unseres Kreises mit Blumen umringt als Symbol dienten. Der Satz: „Gib uns heute, was wir zum Leben brauchen“ wurde jedem der Teilnehmer in Fülle geschenkt.


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